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  • Vanessa

Pop-up Store - Konzept und Beispiel

Sogenannte “Pop-up Stores” sind ein zentrales Instrument in unserem Projekt, um komplexe Themen und damit verbundene Forschungen in den Kommunen anschaulich darzustellen, zu vermitteln und mit den Bürger:innen in den direkten Austausch zu treten. Doch was sind Pop-up Stores? Und wie sah unser erster Pop-up Store in Spremberg/Grodk aus? Allgemeine Informationen finden sich dazu auch auf den gesonderten Seiten unserer Website.

Kleines Wimmelbild zu Pop-up Stores

Was ist ein Pop-up Store?


Ein Pop-up Store oder temporärer Wissenschaftsladen, stellt als praxisnaher und hierarchiearmer Kommunikationsort von Wissen eine wichtige Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Forschung und der Region dar. Damit soll also eine nachhaltige Kommunikation zwischen der Universität und den Bürger:innen vor Ort möglich werden. Um dies zu erreichen, werden Pop-up Stores im öffentlichen Raum errichtet, zum Beispiel in leerstehenden Ladengeschäften der Innenstadt oder “angedockt” an bestehende Treffpunkte.


Wie kann ein Pop-up Store in unserem Projekt aussehen?


Aufgrund der vielfältigen Funktionen eines Pop-up Stores können solche Wissenschaftsläden generell sehr unterschiedlich gestaltet werden. Wahrscheinlich kennen Sie Pop-up Stores eher im Zusammenhang mit konkreten Produkten oder zu Ausstellungszwecken. Aber auch in unserem Projekt Altersinnovationen können Pop-up Stores von großem Vorteil sein: Das Ziel eines Pop-up Stores besteht hier vor allem darin, komplexe Themen der Region und damit verbundene wissenschaftliche Forschungsideen und -vorhaben der BTU Cottbus-Senftenberg in lockerer Atmosphäre mit den Bürger:innen in den Kommunen zu diskutieren. Beispiele für solche Fragen können etwa mögliche Nachnutzungen von Tagebauflächen oder eine bezahlbare Energieversorgung im Sinne des Klimaschutzes sein. Auf diese Weise soll einerseits eine mögliche Distanz zu wissenschaftlichen Themen und Forschungsprozessen reduziert werden. Andererseits soll so ebenfalls ein Einblick in und Verständnis für eigene Perspektiven, Erfahrungen und Ideen der Bürger:innen ermöglicht werden, die in diesem Rahmen artikuliert werden können.

 

Ein Pop-up Store von Deeply in San Sebastian als mögliches Gestaltungsbeispiel (Quelle)


Neben den oben genannten Aspekten können wir in den Stores die Bürger:innen der Kommunen darüber informieren, welche bürgerwissenschaftlichen Projekte bereits Ergebnisse erzielt haben und so die Aufmerksamkeit auf unser Projekt lenken.


Unser 1. Pop-up Store in Spremberg


Im Dezember 2021 haben wir unseren ersten Pop-up Store im City Center Spremberg mit einigen Exponaten der Wanderausstellung des FAPIQ zum Thema “Gut älter werden im vertrauten Wohnumfeld”, angehenden Projekten in Guben und Spremberg zu ähnlichen Themen und Aufstellern der BTU Cottbus-Senftenberg eröffnet. Da so kurz nach Start des Projekts im August 2021 noch wenige eigene Projekte initiiert und vorgestellt werden konnten, wurde der Store stattdessen genutzt, um hier vor Ort ln gemeinsam mit den Bürger:innen aus Spremberg/Grodk neue Ideen für mögliche zukünftige wissenschaftliche Forschungsschwerpunkte und -vorhaben zu sammeln. Der Sozialarbeiter aus Spremberg - Sebastian Kron - hat den Store kontinuierlich vor Ort betreut, um so den interessierten Bürger:innen Fragen zu den einzelnen Exponaten beantworten zu können und ins Gespräch zu kommen . Mit Neben den Exponaten konnten zusätzlich einige informative Videos produziert werden, in denen zentrale Projektbeteiligte Auskunft über das Projektvorhaben gaben Nachfolgend ein paar Eindrücke in der Galerie:



Unser 2. Pop-up Store in Spremberg


Der zweite Pop-up Store in unserem Projekt wird auf dem “Heimatfest” in Spremberg/Grodk zu finden sein. Am 13. August eröffnen wir dieses Mal einen tatsächlich sehr temporären Wissenschaftsladen in der Langen Straße. In keinem Ladengeschäft, sondern als Stand - zwei Zelte inklusive einiger Stehtische dienen uns als Ausstattung. Über die weitere Gestaltung gibt es noch keine Informationen - zumindest noch nicht für SIE! Wir begleiten den Prozess in unseren sozialen Netzwerken, schauen Sie also gern vorbei, falls Sie Interesse haben. Über einen Besuch an unserem Stand des Heimatfestes (aka Pop-up Store) würden wir uns natürlich sehr freuen.


Folgende Pop-up Stores


Natürlich gibt es in unserem Projekt nicht nur Pop-up Stores in Spremberg, sondern zukünftig dann auch in Guben. Für dieses Jahr sind zwei Stores in Guben geplant - eher im späteren Verlauf des Jahres. Dazu halten wir Sie natürlich auch auf dem Laufenden!


 

Was kommt als Nächstes?

  • Blogeintrag: Zusammenarbeit mit dem COLab

  • Blogeintrag: Flyer

  • Imagefilm des Projektes

Für Anregungen zu Verbesserungen und für Kommentare sind wir immer offen!


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